Parallel zu Leslie Mandokis vielseitiger Produzententätigkeit schuf er als Musiker das „Soulmates“ -Projekt, für das er internationale Legenden aus 30 Jahren Musikgeschichte um sich versammelte, um mit „relevanter” Rockmusik und dem Idealismus der Siebziger Jahre Antworten auf die Fragen von Morgen musikalisch zu definieren.

Mandoki Soulmates - Das Live-Erlebnis

Die „Soulmates“ auf der Bühne zu erleben ist zweifellos eine künstlerische Delikatesse – nicht nur für Kenner und Liebhaber erstklassiger Rockmusik. Jedes Konzert ist einzigartig. Nicht zuletzt, weil auch die Besetzung fast immer unterschiedlich ist und so gerade die unverkennbare Spontanität und Spielfreude jedes einzelnen Musikers immer wieder aufs Neue gefordert und gefördert wird. Die so entstehende perfekte Einbettung und Verschmelzung wird zu einer musikalischen Gesamtheit mit faszinierenden Glanzlichtern. Hier wird durchaus in aller Ausführlichkeit gejammt und soliert – der zügel losen Spielfreude der Musiker freier Lauf gelassen.

Das Spannende dabei ist, dass die „Soulmates“ auch in sehr intimer Atmosphäre ein persönliches Kammerkonzert performen können – eben so, wie es Anlass und Rahmen erfordern.

Desgleichen entfalten sich die „Soulmates“ in kraftvoller, rockiger Umgebung mit größerem Line-up bei mittel großen Konzerten mit einer Zuschauerzahl um ca. 1000 Besucher optimal. So geschehen bei den „Burgfestspielen Jagsthausen“ im August 2005, wo Leslie Mandoki neben dem Publikum auch Persönlichkeiten wie Roman Herzog begeisterte, gemeinsam mit Tony Carey (Hammond-Orgel und Gitarre), Chris Thompson (Gesang und Gitarre), Victor Bailey (Bass), Ian Anderson mit der legendären Querfl öte von Jethro Tull, Laszlo Bencker am Piano und der Stimme von Toto, Bobby Kimball. Auch das „Ulmer Zelt“ hieß die „Soulmates“ 2005 willkommen und wurde mit einem begeisterten Publikum belohnt.

Die größte Variante kann getrost als „Mega-Rock- Konzert“ bezeichnet werden. Hier stechen Auftritte wie zum Beispiel in der Berliner Wuhlheide oder beim 1200-jährigen Jubiläum des Bistums Münster sofort ins Auge. So versammelten sich um Leslie Mandoki für den Berliner Radiosender Spreeradio oder auf dem Domplatz zahlreiche Größen aus dem Musikbusiness und gaben Konzerte für über 10.000 begeisterte Zuschauer. Neben der Stammbesetzung sind bei Events dieser Größenordnung auch Freunde und Musikerkollegen wie David Clayton-Thomas (Blood, Sweat & Tears), Greg Lake (Emerson, Lake & Palmer), Flower-Plower-Legende Scott McKenzie, aber auch Nik Kershaw, Dire-Straits-Gründer David Knopfl er oder am Piano der 80er Pop-Superstar Howard Jones mit auf der Bühne.

Eine weitere spannende Inszenierungsversion ist die orchestrierte Aufführung der „Soulmates“. So beispielsweise geschehen bei der Quadriga-Verleihung 2005, wo Leslie Mandoki die musikalische Gestaltung des Abends übernahm und mit großer orchestraler Besetzung und den Sängern David Clayton-Thomas, Bobby Kimball, David Knopfl er und Chris Thompson ein hochkarätiges Publikum mit u.a. Dr. Helmut Kohl, Michail Gorbatschow, Sir Timothy Berners-Lee und den Aga Khan faszinierte.

Bei all diesen Konzertformaten wird neben dem ureigenen „Soulmates“-Repertoire auch immer wieder der eine oder andere Welthit der einzelnen Musiker in das Gesamtkonzept musikalisch integriert – es entstehen einzigartige neue Arrangements. So kann man z.B. in einer Besetzung mit Ian Anderson den Klassiker „Locomotive breath“ oder auch „Blinded by the light“ mit der Originalstimme von Chris Thompson in einer ganz eigenen „Soulmates“-Version hören.